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Cattenom Non Merci Demonstration Termine

Bürgerinitiative CATTENOM NON MERCI

Wir engagieren uns; dass das AKW Cattenom schnellstmöglich aus sicherheitsrelevanten Gründen unumkehrbar abgeschaltet wird;
– für die Stilllegung aller Atomanlagen;
– mit dem Widerstandshaus in Bure „Bure Zone Libre“ gegen das frz. Endlagerprojekt Bure in Lothringen;
– für eine dezentrale ökologische Energiewende;
Wir empfehlen den Wechsel zu einem 100% Ökostromanbieter – desto Mehr entziehen wir die Macht den großen Energiekonzernen!

Merzig, den 27.05.2018

Hallo Atomkraftgegner*Innen, Umweltschützer*Innen, Friedensfreunde*Innen,

AUFRUF zum BUSTRANSFER &

zum Tag gegen das ATOMKLO BURE in BAR-LE-DUC am 16. Juni 2018

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Cattenom Non Merci Demonstration Termine Unterschriftskampagnen gegen Atomenergie

Wocheninfoblatt für den Zeitraum vom 13 – 19.01. 2018 … und mehr

Hallo Atomkraftgegner*Innen, Umweltschützer*Innen, Friedensfreunde*Innen,

Veröffentlicht am 19.01. 2018

Neueinstufung von Stufe 0 auf Stufe 1 des am 9. November 2017 erklärten Ereignis aufgrund eines möglichen Ausfalls einer Stromversorgungsquelle bei Erdbeben in AKWs mit 1300 MW.

Veröffentlicht am 17/01/2018

Nach Kontrollen, bei denen lokale äußere Korrosionsmängel am Ausgleichsbehälter eines der beiden Notstromdiesel* von Block 2 in Cattenom festgestellt worden waren, hatte EDF der Atomsicherheitsbehörde (ASN) am 9. November 2017 ein übergreifendes sicherheitsrelevantes Ereignis auf Stufe 0 gemeldet. Aufgrund dieser Mängel konnte die Haltbarkeit dieses Ausgleichsbehälters und die Funktionsfähigkeit dieses Notstromdiesels im Falle eines Erdbebens, das dem so genannten Bemessungserdbeben** entspricht, nicht nachgewiesen werden.

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Cattenom Non Merci

Neues aus Cattenom

Heute Samstag, den 02.12 haben HUNDERTE BÜRGER/BÜRGERINNEN ANZEIGE WEGEN GEFÄHRDUNG DRITTER GEGEN EDF ERSTATTET.
An diesem Samstag, den 2. Dezember 17 haben mehr als 250 Bürger/Innen in Warteschlangen vor den Polizeistationen in Colmar, Thionville, Bordeaux, Dunkerque und Lyon angestanden und haben Anzeige gegen EDF wegen Gefährdung Dritter erstattet, die von den jeweiligen AKWs Fessenheim, Cattenom, Blayais, Gravelines und Bugey ausgehen.
Viele Bürger/Innen sind sogar aus Belgien, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg angereist, um die von Greenpeace organisierte Aktion zu unterstützen. Ihre Maßnahme erinnert daran, dass französische kerntechnische Anlagen in der Nähe der Grenzen auch die europäischen Nachbarn bedrohen, wenn es zu einem GAU kommen sollte.
Da die Gefahren für die Sicherheit von Atomkraftwerken nie höher waren, sind die Bedenken dieser Menschen legitim und begründet.
Die Verletzlichkeit von kerntechnischen Anlagen gegen äußere Angriffe, die Alterung von AKWs, Reaktoren mit defekten Stahlteilen, die Unfähigkeit von EDF eine korrekte Instandhaltung seiner Anlagen zu gewährleisten: Der schlechte Zustand der bestehenden AKWs fördert keinen Optimismus. Und was ist mit den Risiken, die mit dem EPR von Flamanville verbunden sind, dessen defekter Reaktorbehälter auf Kosten von Verstößen gegen die Sicherheitsgrundsätze geehmigt wurde?
Diese Situation erfordert die dringende Umsetzung eines Atomausstiegs, bevor es zu einem unkontrollierbaren Unfall kommt.
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Für uns nichts Neues: Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt Warnung vor Engpässen bei Katastrophen heraus.

Die Warnung vor „Engpässen“ ist maßlos untertrieben und das der deutsche Zivilschutz in Fällen wie Krieg, Terror oder einer Atomkatastrophe keine ausreichende Zahl von Bürgern betreuen kann, ist eindeutig.

Warnung vor Engpässen bei Katastrophen:
Ob der deutsche Zivilschutz in Fällen wie Krieg, Terror oder einer Atomkatastrophe eine ausreichende Zahl von Bürgern betreuen kann, ist unklar. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz fordert mehr Geld.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/warnung-vor-engpaessen-bei-katastrophen-bundesamt-fuer-bevoelkerungsschutz-aid-1.7238640

Im Fall einer Katastrophe in Deutschland drohen Engpässe bei der Versorgung der Bevölkerung. Davon geht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn aus.
Dessen Präsident Christoph Unger sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die Nato empfiehlt Betreuungsplätze für zwei Prozent der Bevölkerung. Das wären bei uns 1,6 Millionen. So weit sind wir noch nicht.“ Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima von 2011 habe gezeigt, wie drängend das Problem sei.
Unger definierte einen Betreuungsplatz „als einen festen oder mobilen Ort der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von hilfebedürftigen Menschen in Krisen- und Katastrophenlagen“. Der Bevölkerungsschutz brauche genauso wie die Bundeswehr mehr Geld. „Wir reden von Millionen“, sagte Unger am Rande einer Tagung seiner Behörde im rheinland-pfälzischen Bad Breisig, die an diesem Freitag endet.
Bestandsaufnahme gefordert
Der Behördenchef gab zu bedenken, die aktuelle Zahl der Betreuungsplätze im deutschen Zivilschutz sei unbekannt. „Wir brauchen eine Bestandsaufnahme.“ Der Fachkongress des Bundesamts mit rund 100 Experten aus dem In- und Ausland sollte der Vernetzung von Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und den Maltesern dienen. „Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität von Betreuungsplätzen muss besser werden“, sagte Unger. „Wir haben immer mehr ältere Menschen und viele Bürger mit ausländischen Wurzeln.“
Die Risiken hätten zugenommen, sagte er mit Blick auf Terror, Klimawandel, internationale Konflikte und Cyber-Attacken. Unger nannte als Beispiele die Anschläge in den USA vom 11. September 2001, die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Sturzfluten, die Ukraine-Krise sowie die Cyber-Angriffe auf Bundestag und Krankenhäuser. „In den 90er Jahren haben wir geglaubt, nur noch von Freunden umgeben zu sein“, so der Präsident des Bundesamts angesichts „wachsender Herausforderungen und zunehmender Gefährdungslagen“.
Seine Behörde befasse sich auch mit theoretisch denkbaren Ereignissen wie einem Erdbeben im Oberrheingraben, in der Kölner Bucht und im Vogtland. „Wir bereiten uns nicht speziell auf solche Ereignisse vor“, erklärte Unger. „Wir gehen vielmehr von einem All-Gefahren-Ansatz aus.“ Bei rascher Hilfe für Opfer von Katastrophen sei die Ursache dafür zunächst zweitrangig.
Warnungen auf digitalen Schautafeln
Zugleich müssten die Alarm-Möglichkeiten verbessert werden.

„Wir können uns aber nicht auf ein Warnsystem verlassen, wir brauchen mehrere“, sagte Unger. Neben elektronischen Medien seien auch Sirenen auf Dächern wieder aktuell. „Wir hatten früher 86.000 in Westdeutschland. Jetzt sind es bundesweit noch 30.000 bis 40.000.“
Es gelte aber auch, neue Wege zu gehen, sagte Unger: „Wir verhandeln gerade mit den zwei großen Städtereklame-Anbietern über Warnungen auf digitalen Schautafeln.“ Zudem fasse das Bundesamt Bildschirme in Bussen und Straßenbahnen zu dem Zweck ins Auge.

Int. AntiAtomare Grüße,
Ute Schlumpberger
Bi. Cattenom Non Merci

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Cattenom Non Merci Störfälle

Neues aus Cattenom

Hallo Atomkraftgegner*Innen, Umweltschützer*Innen, Friedensfreunde*Innen,ERNEUTER FEUERWEHREINSATZ WEGEN RAUCHFREISETZUNG IM MASCHINENRAUM DER PRODUKTIONSEINHEIT 4 IM AKW CATTENOM

Veröffentlicht am 22.11.2017
Am Mittwoch den 22. Nov. 2017 gegen 10.00 reagierte das erste Eingriffteam von EDF auf eine Rauchfreisetzung die an einer Pumpe im Maschinenraum der Produktionseinheit 4 entstand. Die Pumpe wurde gestoppt und somit auch die Rauchfreisetzung.
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Cattenom Non Merci Termine

neueste Ereignisse im AKW Cattenom

Zusammenfassung der neuesten Ereignisse im AKW Cattenom: Wocheninfoblatt vom 14 – 20 Oktober 2017 (42. Woche)
Veröffentlicht am 20.10.2017

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Uncategorized

Drohte ein Anschlag auf deutsche Atomkraftwerke?

Die Veröffentlichungen über die Vorkommnisse am 10.3. werden immer unübersichtlich, daher möchte ich versuchen, etwas Struktur in die Zusammenhänge zu bringen. Meine erste Veröffentlichungen dazu hänge ich unten an, die wesentlichen Fragen sind nach wie vor nicht beantwortet, im Gegenteil, es gibt- wie sich gleich zeigen wird – einige neue Fragen, um deren zeitnahe Beantwortung ich unsere Politiker*innen dringend bitte.

Es ist mittlerweile unwidersprochen, dass 17 deutsche AKWs (7 in Betrieb befindliche und 10 stillgelegte, s. Anlage 1) evakuiert worden sind. Quelle: WDR, weitere Zusammenfassung und Aktualisierung: DLF

Dieser sog. „Renegade“-Störfall ist laut dem WDR-Bericht „Standard“ und kommt mehrfach im Jahr vor, ohne dass die Bevölkerung informiert würde.

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Akualisierungen des Buches Störfälle

Der nächste Beinah-GAU in Frankreich?

Detlev zum Winkel

Am 31. März ereignete sich ein Unfall im Atomkraftwerk Paluel, nahe Dieppe an der Küste der Normandie.

22 m langer Dampferzeuger gecrasht

Während einer umfangreichen Wartung (visite decennale) sollten die vier Dampferzeuger (générateurs de vapeur) des Reaktors Paluel-2 demontiert und durch neue Teile ersetzt werden. Diese Dampferzeuger haben allerdings eine enorme Größe und ein enormes Gewicht, und das ganze Manöver muss in der relativ beengten Reaktorhalle stattfinden. CGT und andere Gewerkschaften haben ausdrücklich davor gewarnt: die technische Ausrüstung sei ungenügend, die Zeit zu knapp, das beauftragte Subunternehmen inkompetent. Sie hatten recht: zwei Dampferzeuger konnten aus der Reaktorhalle bugsiert werden, der dritte fiel aus der Halterung und krachte mit der Wucht seines 460 Tonnen (!) Gewichts und mit seiner Länge von 22 Metern (!) auf den Betonboden. Der Unfall wurde zu Recht als „spektakulär“ bezeichnet; man muss einen Totalschaden des Reaktors in Betracht ziehen, wenn man das von Sortir-du-nucléaire (Initiative Atomausstieg) veröffentlichte Foto betrachtet.

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Gesetzestexte Störfälle Uncategorized Unterschriftskampagnen gegen Atomenergie

Bundeskanzlerin Merkel, setzen Sie sich für die sofortige Schließung des AKW Cattenom ein

Bitte unbedingt unsere Petition unterstützen und zeichnen:

https://www.openpetition.de/widget/petition/bundeskanzlerin-merkel-setzen-sie-sich-fuer-die-sofortige-schliessung-des-akw-cattenom-ein

Diese Petition richtet sich an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dass sie sich für die sofortige Schließung des AKW Cattenom einsetzen möge.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
Hunderttausende Menschen in der Saar/Lor/Lux Region sind unfreiwillig dem Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Cattenom ausgesetzt sowie der Tatsache, dass die Fragen der Sicherheit nicht gelöst sind. Mehr denn je müssen wir durch den unverantwortlichen Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Cattenom in Frankreich Ängste ausstehen und fühlen uns überaus bedroht. Das Atomkraftwerk Cattenom ist „berühmt“ durch seine unzähligen Störfalle und Umweltskandale. Der letzte Störfall ereignete sich am Do., den 28. Mai 2015.

… für mehr Infos bitte dem obigen Link folgen …

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Akualisierungen des Buches Hintergründe Störfälle

Update: Nächste „kritische“ Panikmeldung oder ernstzunehmende Schreckensmeldung?

Die Meldung scheint sich dieses Mal zu bestätigen. Die Tagesschau hat ebenfalls die Meldung übernommen, dabei ist sogar von 71 Betroffenen die Rede:

71 US-Soldaten haben Klage gegen den Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima in Japan eingereicht. Grund: Sie alle sind erkrankt – nach einem Einsatz in dem Gebiet des Pazifiks, in das Tepco zuvor radioaktiv verseuchtes Wasser eingelassen hatte.
weiter unter:
https://www.tagesschau.de/ausland/us-soldaten-fukushima100.html

… es scheint sich also leider wirklich zu bewahrheiten, und die viel grausamere Wahrheit wird hinterher kommen … Wenn einige Wochen im Umfeld der sicher damals ebenfalls hohen Radioaktivität schon diese (für Fachleute in der Tat nicht unerwartete) Wirkung zeigt (über 1% schwere Erkrankungen innerhalb von 3 Jahren), welche Folgen werden dann die seit Monaten extremen Wasser- (und vermutlich auch Luft-)Belastungen auf Anwohner, Fischer und vor allem die Arbeiter vor Ort haben, die seit Jahren (weitgehend erfolglos) versuchen, die Katastrophe einzudämmen? Kein Wunder, dass Presseberichte darüber in Japan mittlerweile unter Strafe gestellt wurden! (Kommentar des Verfassers)

Alter Beitrag vom 5.1.:

Unter der Überschrift „51 US-Matrosen erkranken nach Fukushima-Einsatz an Krebs“ meldet (als bislang einziges deutsches Medium, von kleineren Tageszeitungen abgesehen) die „Deutschen Wirtschafts-Nachrichten“ eine dramatische Entwicklung an Bord des US-Flugzeugträgers „USS Ronald Reagan“: „ Crew-Mitglieder eines US-Flugzeugträgers wurden nach einem Rettungseinsatz in Japan mit verschieden Krebsarten diagnostiziert. Die Matrosen klagen gegen Tepco auf Schadensersatz. Sie werfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit im Umgang mit der Atom-Katastrophe vor.

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Akualisierungen des Buches Störfälle

Grundwasser von Fukushima verseucht!

Das Grundwasser um Fukushima ist stark mit Strontium und Tritium belastet. Die Betreibergesellschaft der nach dem Erdbeben und dem Tsunami am 11. März 2011 havarierten Atomreaktoren im Kraftwerk Fukushima Daiichi hat eingeräumt, dass das Grundwasser nahe dem Atomkraftwerk mit krebserregenden radioaktiven Substanzen belastet ist. Wie die Elektrizitätswerke von Tokio (Tepco) am Mittwoch in Tokio mitteilten, ist bei Messungen im Trinkwasser hochgiftiges Strontium nachgewiesen worden.

https://www.faz.net/aktuell/politik/japan-grundwasser-um-fukushima-radioaktiv-verseucht-12236485.html

Rund 300 bis 400 t Wasser werden täglich zur Kühlung der havarierten Anlagen ausgetauscht. Diese Wasser – angeblich kaum belastet – sollten ursprünglich ins  Meer geleitet werden, da die verwendeten Behälter schon lange nicht mehr ausreichen und zudem Lecks haben. Probleme macht offenbar vor allem Reaktor 2, bei dem die Strontium-Belastung extrem stark gestiegen ist.
Nach den Meldungen liegt die Konzentration dieses Elements im Grundwasser 30 Mal über dem zulässigen Höchstwert. Hauptproblem ist die Belastung mit Strontium 90 (90Sr). 90Sr ist ein Betastrahler mit einer Zerfallsenergie von 0,546 MeV und zerfällt mit einer Halbwertzeit von 28,78 Jahren. Es wird anstelle von Calcium vom Körper aufgenommen (Knocheneinlagerung) und gibt dort dann langjährig Elektronenstrahlung ab, die zu Krebserkrankungen führt. Entgegen den Meldungen u.a. in der FAZ ist es chemisch gesehen NICHT giftig (im Gegensatz zu z.B. Plutonium), gesundheitliche Probleme kommen lediglich durch die radioaktive Wirkung.

 

Weitere Quellen:

https://de.euronews.com/2013/06/19/strontium-im-grundwasser-in-fukushima/

https://www.radioaktive-strahlung.org/radioaktivitaet/isotope.htm

https://www.fr-online.de/japans-katastrophe/fukushima-strontium-im-grundwasser-bei-fukushima,8118568,23436574.html