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Akualisierungen des Buches Atom und Politik Störfälle

Waldbrand bei Fukushima

Waldbrand in der Evakuierungszone Namie-machi
in der direkten Nähe 
der zerstörten AKW in Fukushima:
Ein gegen 29. April Abend entstandener Waldbrand in der Evakuierungszone in der direkten Nähe der zerstörten AKW in Fukushima kann immer noch nicht gelöscht werden (zum Zeitpunkt: 1. Mai 2017 gegen 14:00Uhr ). Brennende bzw. verbrannte Fläche ist ca. 200.000 m2. Da die Wälder bis jetzt nicht entkontaminiert worden sind, enthalten sie volle radioaktive Belastung. Wir haben aber weder aus der japanischen Regierung noch Tepco Informationen über die genauen Werte der bisher in den einzelnen Wäldern aufgenommenen radioaktiven Stoffe, wie es auch so üblich und typisch bei ihnen ist.
Es ist durchaus anzunehmen, dass je nach der Windrichtung und Windstärke, größere Umgebungen mit der Entfernung von sogar vielleicht bis ca. 400 km – d.h. natürlich auch die ganze Stadt Tokyo – durch in der Luft getragene gebrannte Aschen radioaktiv zusätzlich stark kontaminiert werden können. (= Laut Aussage von einem früheren Angestellten von Tepco).
Es besteht also große Gefahr, dass den Menschen in diesen großen Gegenden durch den Waldbrand zusätzliche innere sowie äußere radioaktive Expositionen drohen. Aber es sind keinerlei hilfreichen, ausführlichen Informationen aus offiziellen Stellen bzw. großen Medien in Japan zu finden!
Und normale Bürger können selber ihre gesundheitlichen Schäden kaum rechtzeitig feststellen. Wenn sie es merken, so ist es meist zu spät.
In diesem Land, Japan, das durch verantwortungslose, verbrecherische Politiker und Staatsbeamten regiert wird, gilt es nur noch eine Regel, nämlich: Selbsthilfe. Besonders die Eltern, die kleine Kinder haben, müssen volle Verantwortung für diese Schutzlosen tragen.
Kazuhiko Kobayashi
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Akualisierungen des Buches Hintergründe

Aktualisierung S. 87 neu – Majak

Majak, Sowjetunion, 1957

Die verheerenden Waldbrände im August 2010 führten zu einer weiteren radioaktiven Belastung der Bevölkerung im Umland. Auf dem Gebiet der Fabrik ereigneten sich mehrere Unfälle, bei denen große Mengen an radioaktivem Material freigesetzt wurden, darunter auch der Unfall in Kyschtym im Jahr 1957, die bisher vom Schadensausmaß gravierendste nukleare Havarie, die weit mehr Schaden anrichtete als die Tschernobyl-Katastrophe.

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Lokale Atomkatastrophe droht: Waldbrände in Russland

Die Waldbrände um Tschernobyl bergen aus westeuropäischer Sicht her ein – zwar ernstzunehmendes, aber doch- „nur“ lokales Gefahrenpotential .