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Laufzeitverlängerung

Zusatzgewinn aus Rückstellungen

Zusatzgewinn aus Rückstellungen – Atomindustrie macht gleich mehrfach Kasse

Atomindustrie macht gleich mehrfach Kasse

Zusatzprofite in Höhe von mindestens rund 46 Mrd. €:
In einer Studie (https://www.oeko.de/oekodoc/970/2009-073-de.pdf) kamen Wissenschaftler des Öko-Instituts im Fall einer Verlängerung der AKW-Laufzeiten um 8 Jahre zu dem Ergebnis, dass bei Zugrundelegung des heutigen Strompreisniveaus den vier großen Stromkonzernen (E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall) allein dadurch Zusatzprofite in Höhe von mindestens rund 46 Mrd. € winken, dass die Rückstellungen für den Rückbau etc. erst später fällig werden. Dazu kommen die Gewinne aus den abgeschriebenen Kraftwerken. Gemäß den Anforderungen des Atomgesetzes sind die Betreiber der Kernkraftwerke verpflichtet für die Stilllegung und den Rückbau der Anlagen sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle Rückstellungen zu bilden. Weiterhin obliegt ihnen die Gewährleistung, dass die Finanzmittel zum entsprechenden Zeitpunkt in erforderlicher Höhe zur Verfügung stehen.

Die Lage bei EnBW hat das Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Franz Untersteller, Stellv. Vorsitzender der Fraktion GRÜNE in einem kurzen Papier zusammengefasst: „Wenn die Kasse zwei Mal klingelt“.

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