Das Buch

Der Spatz auf dem Dach …

Zu dem am 15.12.2016 vom deutschen Bundestag auch mit dem Stimmen der grünen Fraktion (bei 4 Enthaltungen und einer Ablehnung) beschlossenen Gesetz zur Finanzierung des Atomausstiegs stelle ich folgenden Hintergünde und Info ein, angefangen mit einer Stellungnahme grüner Fachpolitiker*innen:

Zum beschlossenen Gesetz zur Kostenregelung der Atomabfälle

In einer ganz großen Koalition  aus schwarz, rot und grün wurde am 15.12.2016 den Atomkonzernen RWE, E.on, EnBW und Vattenfall ein dickes Weihnachtsgeschenk  gemacht. Sie zahlen mit rund 17 Mrd. € endlich die  Gelder für die Entsorgung des Atommülls ein, die sie in den vergangenen Jahrzehnten ohnehin dafür und mit Gewinnvorteilen für die Unternehmen reservieren mussten. Und für die enormen Zusatzkosten für das – sich ungefähr bis zum Jahrhundertende hinziehende – Mammutprogramm der  Zwischenlagerung, der Planung und Bau des Endlagers  mit Sicherheit zu, haben sie sich mit weiteren 6 Mrd. €  Ablasszahlung  freigekauft.  weiterlesen…

Beschluss der LDK in Niedersachen zum Atomausstieg

Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 28./29. Mai 2016 in Gifhorn

Kosten der Atomkraft:

Verursacherprinzip nicht aufweichen- Atomausstieg vollenden!

Am 27. April 2016 wurde der Vorschlag der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eingesetzten, nicht-öffentlich tagenden Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) bekannt. Er sieht vor, dass die Atomkonzerne RWE, E.on, EnBW und Vattenfall zwar die Kosten der Stilllegung und des Rückbaus der Atomkraftwerke vollständig zu zahlen haben, für Zwischen- und Endlagerung sollen die Kosten allerdings gedeckelt werden. weiterlesen…

Die miesen Tricks hinter der Eon-Spaltung

Die miesen Tricks hinter der Eon-Spaltung von Jochen Stay (.ausgestrahlt)

Manche loben Eon dafür, dass sich der Konzern anscheinend vom Atom- und Kohlegeschäft verabschiedet und in Zukunft auf Erneuerbare Energien setzen will. Doch was wirklich hinter der Aufspaltung in zwei Unternehmen steht, wird dabei übersehen: Die Ausgliederung der Atomstrom- und Kohlestrom-Produktion unter neuem Namen [weiterlesen…]

IHK Trier: Blind gegenüber Atom-Gefahren

Vor über 250 ZuhörerInnen gab es am 20.3.2014 in Trier bei der dortigen IHK eine Veranstaltung zu dem Thema: „IHK Wirtschaftsforum in Trier – Hohe Energiepreise lähmen Unternehmen“. Angekündigt war auch EU-Energie-Kommissar Oettinger, der dann allerdings verhindert war und nur per Videobotschaft Stellung nahm.

Auslöser der Veranstaltung war laut IHK, dass sich beim Wirtschaftsforum der Industrie- und Handelskammer Trier Unternehmer über die hohen Stromkosten beklagt haben. IHK-Präsident Peter Adrian sagte, fast alle Firmen in der Region Trier sähen darin ein hohes Risiko. So wurde dargelegt, der „Strompreis bremst Optimismus: In den europäischen Nachbarländern, zum Beispiel Frankreich, ist Strom halb so teuer – viele Firmen hier sehen das als echten Standortnachteil.“

In der folgenden offenen Diskussion gab ich folgende Stellungnahme ab: weiterlesen…

Neues aus Japan

(Jutta Paulus)

ein paar zumeist weniger hübsche Neuigkeiten aus Japan

– TEPCO eröffnet ein zentrales Büro für Wiederaufbau in Fukushima. Langfristig sollen 4000 Menschen dort arbeiten und sich um den ordnungsgemäßen (!) Rückbau der Ruinen und um die Belange der BewohnerInnen der betroffenen Gebiete kümmern. Ob das hilft? https://www3.nhk.or.jp/daily/english/20130104_23.html

– Mehr und mehr EinwohnerInnen [weiterlesen…]

IPPNW: Atomarer Katastrophenschutz veraltet und zu kleinräumig

IPPNW-Presseinformation vom 30. November 2012

Innenminister tatenlos und Katastrophenschutzbehörden überfordert Atomarer Katastrophenschutz veraltet und zu kleinräumig Anlässlich der Herbsttagung der Innenministerkonferenz vom 5.-7. Dezember 2012 in Rostock-Warnemünde wendet sich die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mit einem Offenen Brief zum Katastrophenschutz an alle Innenminister Deutschlands. Auf der Konferenz wird über die Konsequenzen beraten, die sich aus [weiterlesen…]

Update Atomenergie und -politik, 26.01.2012

Nichts ist gut in Fukushima … 1. Strahlungswerte

Die neusten Messergebnisse aus Japan sprechen Bände: In Minamisoma wurden folgende Werte gemessen: (Radiation on the pavement just outside one of the apartment building. Gamma radiation:     10.83 microsieverts/hour Beta and Gamma radiation:     14 microsieverts/hour Alpha, beta and gamma radiation:     41.72 microsieverts/hour) (Quelle: https://ex-skf.blogspot.com/2011/12/report-from-fukushima-1-minami-soma.html)

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Update 27.07.2011, 01:00 (und zurückliegende Tage ….)

Heute:

Atomfirmen vor Finanz-Super-GAU Japan: Fukushima und die Atomlobby Schmieren, lügen, tricksen Verstrahlte Dörfer Lecks, Brände, Überflutungen: Atomunfälle seit Fukushima Riesige Uranvorkommen in Indien entdeckt Atommüll-Ausfuhr in Drittstaaten Brisante Exportware Osteuropäer setzten auf Atomkraft … gelöscht Aus für Japans Schnellen Brüter Neuer Tschernobyl-Sarkophag kann gebaut werden Millionen-Zuschuss soll Schäden aus Wismut-Frühzeit beseitigen AKW-Leiharbeiter – [weiterlesen…]

Antrag für die Sonder-BDK am 25.6.2011

Diesen Antrag stellte der Verfasser von „Störfall Atomkraft“ für den Sonderparteitag der Grünen am 25.6. in Berlin. ———————————————

Antrag für die Sonder-BDK am 25.6.2011

DAS ist nicht unser Konsens!

Vollständiger Atomausstieg bis 2017

Die Bundesregierung will die sieben ältesten Atomkraftwerke und das AKW Krümmel nicht wieder ans Netz gehen lassen. Zugleich haben Angela [weiterlesen…]

Update 04.06.2011, 0:00 (und zurückliegende Tage ….)

Update 04.06.2011, 0:00 (und zurückliegende Tage ….)

 

Ein „Ausstieg“, der keiner ist … und Neues aus Fukushima:

Die Kanzlerin bittet zum Energiegipfel, die Sozialdemokraten signalisieren Zustimmung: Sie seien „sehr interessiert“ an einer Einigung mit Schwarz-Gelb, doch es gibt eine neue Forderung. Der Atomausstieg müsse in die Verfassung, nur so sei er unkündbar.

Vollständig [weiterlesen…]

Warum dieses Buch?

Warum sollen SIE dieses Buch lesen? Sie sind GEGEN Atomenergie? Sie kennen bereits ALLE Argumente dagegen und können ALLE dafür widerlegen? DANN wäre das Buch in der Tat überflüssig!

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