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2. Aktionstag Fukushima, 11.3.

Vor genau einem Jahr ereignet sich der zweite extrem folgenschwere Unfall eines Atomkraftwerkes, dieses Mal nicht durch verantwortungslose Militärs in der „finsteren“ Sowjetunion verursacht, sondern durch eine nicht beherrschbare Naturkatastrophe in einer hochindustrialisierten westlichen Techniknation, mit den angeblich „sichersten“ Atomkraftwerke der Welt. Das Ereignis ist bis heute nicht beherrschbar, die Folgen sind nicht absehbar. Dennoch steigt Deutschland erst in 10 Jahren aus der Atomkraft aus, selbst ein Siedewasser-Reaktor (Gundremmingen), vergleichbar den Bauarten in Fukushima soll fast bis zum Ende weiterlaufen.  Frankreich und Tschechien werden in absehbarer Zeit nicht ausstiegen, in Polen wird der Einstieg in die Nutzung der Atomenergie geplant …! Dagegen werden in zahlreichen Orten Deutschlands und Europas an diesem Tag Demos stattfinden:

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2. Fukushima-Großdemo, 11. März, Gronau:

Fünf Wochen nach der Internationalen Urankonferenz finden am 11. März zum 1. Jahrestag des Beginns der Reaktorkatastrophe von Fukushima bundesweit und international zahlreiche Großdemos statt. Für NRW, das westliche Niedersachsen (Emsland, Osnabrück, Ostfriesland …) sowie die benachbarten Niederlande wird am Sonntag, 11. März in Gronau eine Großdemo zur Urananreicherungsanlage starten. Beginn ist um 13 Uhr vor dem Bahnhof in Gronau.
Mit der Demo wollen wir zum einen den Opfern der Reaktorkatastrophe, des Erdbebens und des Tsunamis gedenken sowie unsere Solidarität mit den betroffenen Menschen rund um Fukushima zeigen. Auch wollen wir an den Super-GAU von Tschernobyl erinnern.
Zum anderen wollen wir aber auch ein klares politisches Signal setzen: Der Atomausstieg in Deutschland ist auf halbem Weg steckengeblieben. 9 AKW laufen noch bis zu 11 Jahre weiter und die Urananreicherung in Gronau sowie die Brennelementefertigung in Lingen sollen sogar unbegrenzt Uranbrennstoff weltweit exportieren dürfen! Das ist genausowenig akzeptabel wie neue Exportbürgschaften für AKW weltweit.
Deshalb wollen wir in Gronau mit einer kraftvollen Großdemo für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage und aller anderer Atomanlagen auf die Straße gehen! Der entschlossene Protest ist für den Atomausstieg und eine klare, dezentrale Energiewende heute genauso wichtig wie 2011! Wir streben deshalb ein breites gesellschaftliches Bündnis für die Demo an – dafür sind wir auf eure Mithilfe angewiesen.
Bitte beginnt frühzeitig mit der Organisation von Sonderbussen, damit der Anti-Atom-Protest in Gronau zum Fukushima-Jahrestag stark, bunt und entschlossen präsent ist!

Aufruf, Plakate etc. sind in Vorbereitung, für die Demo wird derzeit die Webseite www.fukushima-jahrestag.de aufgebaut.

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Geplant bzw. angedacht sind Aktionen/Demos in Brokdorf, Gronau, Hannover, Neckarwestheim und Gundremmingen, zu denen jeweils aus einer großen Region mobilisiert werden kann.

Urgewald schlägt darüber hinaus eine Demonstration in Berlin mit dem Schwerpunktthema Exportbürgschaften vor. .ausgestrahlt ruft dazu auf, zusätzlich zu den zentraleren Aktionen am 11.3. bereits am 11.2. mit dezentralen Mahnwachen bundesweit Solidarität mit Japan zu zeigen. Denn die japanische Anti-Atom-Bewegung plant Großdemos bereits am 11.2. und nicht am 11.3. (denn im März geht es in Japan nicht um Atompolitik, sondern um Gedenken an die Tsunami-Opfer).

Darüber hinaus sind natürlich alle herzlich eingeladen, die etwas dazu beitragen wollen, dass die Anti-Atom-Bewegung rund um den Fukushima-Jahrestag aktiv wird.

Herzliche Grüße und Euch allen ein paar ruhige Tage zwischendurch

Jochen Stay & Stefan Diefenbach-Trommer

Stefan Diefenbach-Trommer
Telefon 040/2531 79 73, Fax 040/2531 89 44

.ausgestrahlt
gemeinsam gegen Atomenergie – eine Mitmachkampagne
Marienthaler Straße 35 (Hinterhof), 20535 Hamburg
www.ausgestrahlt.de

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